Shouldn´t we all be there?
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M4 3409 Übersicht

Pflichttext Zentrale Hypothese Forschungsdesign mit Operationalisierung Verfahren Hauptergebnis T1 Psychologische und soziologische Korrelate sind verwobene Ursachen für Vorurteile (korrelative) Querschnittsstudien a.: 13 Items zu Autoritarismus (F-Skala) 16 Items zu sozialer Konformität (C-Skala) 8 Items zu Antiafrikanischen Einstellungen (A-Skala) Hintergrundinformationen beinhalteten Geburtort, Präferenz politischer Parteien, Beruf des Vaters, ethnische Gruppenzugehörigkeit b.: F-Skala: 10 Items (Autoritarismus) AS-Skala…

M4 3409 T1

Pettigrew, T. F. (1958). Personality and sociocultural factors in intergroup attitudes: a cross-national comparison. Journal of Conflict Resolution, 2, 29-42. I Einleitung Zwei extreme Positionen: 1. bigotte Persönlichkeit und vernachlässigt kulturelles Milieu 2. Intoleranz wird als Reflektion kultureller Normen gesehen und vernachlässigt individuelle Unterschiede Psychologische und soziologische Korrelate von Vorurteilen sind verwickelt mit und essentiell…

M4 03408 Kapitel 8

8 Prosoziales Verhalten zwischen Gruppen Studien prosozialer bzw. solidarischer Bewegungen Stigmatisierte Gruppen wie bei AIDS/HIV, Katastrophenopfer wie bei Tsunami 2004, Überblick Stürmer & Snyder, 2009: 8.1 Unterschiede zwischen Eigen- und Fremdgruppenhelfen 8.1.1 Wie verbreitet ist Fremdgruppendiskriminierung im Hilfeverhalten? Literatur Literatur zur Eigengruppenbevorzugung und sozialen Diskriminierung (z.B. Brown & Gaertner, 2001) Belege für Fremdgruppendiskriminierung im spontanen…

M4 03408 Kapitel 7

7 Soziale Bewegungsbeteiligung 7.1 Begriffsbestimmung Soziale Bewegung (Tajfel, 1981b, S. 244) effort[s] by a large number of people, who define themselves,and are also often so defined by others, as a group, to solve collectively a problem they feel they have in common, and which is perceived to arise from their relations with other groups Soziale…

M4 0408 Kapitel 6

6 Verringerung von Vorurteilen und Feindseligkeiten zwischen Gruppen durch Kontakt Forschungstraditionen Soziale Kategorisierung und sozialer Identität Kontakthypothese Versöhnungsprozesse im Kontext lang anhaltender Gruppenkonflikte 6.1 Veränderungen der sozialen Kategorisierung 6.1.1 Dekategorisierung – das Personalisierungsmodell Aus sozialer Kategorisierung folgt De-Individualisierung von Mitgliedern der Fremdgruppe. Individuelle Unterschiede solcher Mitglieder werden vernachlässigt oder ignoriert, sie sind undifferenzierte Repräsentationen einer…

M4 03408 Kapitel 5

5 Vorurteile und Konflikte zwischen Gruppen Intergruppenverhalten Verhalten zwischen mindestens 2 Individuen wird weitgehend oder völlig durch Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Gruppen determiniert. Einstellungen, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen der Gruppenmitglieder ist relativ gleichförmig. Interpersonales Verhalten Verhalten zwischen mindestens 2 Individuen ist durch interindividuelle Variabilität charakterisiert Forschungsfragen Intergruppenwahrnehmung. Welche sozialpsychologischen Grundlagen haben Stereotype und Vorurteile? Intergruppenkonflikte. Wann und…

M4 03408 Kapitel 4

4 Sozialpsychologische Ansätze der Führung 4.1 Definition und Funktionen von Führung Beginn zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark von Kurt Lewin geprägt (Lewin et al., 1939) Interesse an Kleingruppenforschung ließ in 60er und 70er Jahren zugunsten Organisationsforschung nach historischer Überblick: Abrams & Hogg, 1998 kleinster gemeinsamer Nenner bei Definition von Führung: Führung Ein Prozess der…

M4 03408 Kapitel 3

3 Entscheiden und Arbeiten in Gruppen Kooperation Koordinierte Zusammenarbeit mit anderen Menschen, um gemeinsame Ziele zu erreichen 3.1 Entscheidungsprozesse in Gruppen Ähnlich wie bei individuellen Entscheidungen müssen auch hier Informationen verfügbar gemacht und für die Entscheidung herangezogen werden. 3.1.1 Verfügbarkeit entscheidungsrelevanter Informationen Gruppen können mehr Wissen speichern als Individuen, indem sie Wissen auf mehrere Köpfe…

M4 03408 Kapitel 2

2 Sozialer Einfluss Umfasst Veränderungen individueller Einstellungen, Werte, Verhaltensweisen etc. nach Konfrontation mit relevanten Informationen durch anderen Personen. 2.1 Majoritätseinfluss Konformität Unter Konformität wird die Veränderung individueller Verhaltensweisen, Überzeugungen, Einstellungen etc. infolge sozialer Beeinflussung durch eine numerische Majorität (Mehrheit) der Gruppenmitglieder verstanden. Die individuellen Positionen werden infolge des Einflusses an die Majoritätsposition angepasst. Morton Deutsch…

M4 03408 Kapitel 1

1 Gruppenpsychologie: Grundbegriffe 1.1 Begriffsbestimmung Soziale Gruppe Je nach Forschungstradition unterschiedliche Definition, überwiegende Übereinstimmung in: Eine Menge von Individuen, die sich selbst als Mitglieder derselben sozialen Kategorie wahrnehmen und ein gewisses Maß emotionaler Bindung bezüglich dieser gemeinsamen Selbstdefinition teilen. Die Gruppe, zu der ein Individuum sich zugehörig fühlt, wird als Eigengruppe, eine im sozialen Kontext…

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